Ökologie im Bauen ist der Sammelbegriff für eine möglichst umfassende Betrachtung aller Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner geplanten und gebauten Umwelt.

Ein erstes wesentliches Ziel all dieser Betrachtungen ist die Minimierung der Verwendung von Mensch- und Umweltschädlichen Stoffen beim Bau und Betrieb von Gebäuden sowie bei deren Rück- oder Umbau.
Ein Zweites ist die Etablierung von Erkenntnissen und den damit einhergehenden Techniken, welche einen kleinstmöglichen Aufwand an Resourcen und eine größtmögliche Reversibilität von Gebautem zulassen.

Vor diesem Hintergrund ist der Ausgangspunkt aller Überlegungen die Beziehung der Nutzer zu seiner gebauten Umwelt. Die wichtigsten Ebenen dabei sind physiologischer, psychologischer, architektonischer und physikalisch-technischer Art.

Daher gehören neben den quantivizierbaren Aspekten des ökologischen Bauens, wie dem Resourcenverbrauch, der Recyclingfähigkeit, der Schadstoffemmission, auch qualitative Gesichtspunkte wie die Nutzungsinteressen, das Nutzerverhalten sowie die Anpassungsfähigkeit der gebauten Struktur an zukünftige Änderungen dieser Parameter.



Kurz zusammen gefaßt:
Ökologisches Bauen heißt der Anspruch: Im gebauten Raum, für Mensch und Natur, den Schaden zu Minimieren und Nutzen zu Maximieren.